Nach der am 20. März aktualisierten Bundeseinreiseverordnung müssen Personen, die mindestens zwölf Jahre alt sind, bei Einreise in die Bundesrepublik Deutschland einen Test-/Genesenen-/Impfnachweis mit sich führen. Als Testnachweis gelten PCR, LAMP, TMA und Antigentests. Kinder unter zwölf Jahren sind von der Nachweispflicht befreit. Impf- und Genesenennachweise können einen negativen Testnachweis ersetzen und von der Einreisequarantäne befreien. Dies gilt derzeit jeweils nicht bei Voraufenthalt in einem Virusvariantengebiet.

Seit dem 20.03.2022 muss der Test-, Impf- oder Genesenennachweis grundsätzlich den im Infektionsschutzgesetz § 22a Absatz 1,2 und 3 dargelegten Kriterien entsprechen. Für digitale COVID-Zertifikate der EU stellt die Coronavirus-Einreiseverordnung in § 2 klar, dass diese ebenfalls als Impf-, Genesenen- oder Testnachweis im Sinne der Coronavirus-Einreiseverordnung gelten.

Anmeldung:
Personen, die aus einem Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet einreisen oder sich zu einem beliebigen Zeitpunkt in den letzten zehn Tagen vor der Einreise dort aufgehalten haben, müssen sich unter www.einreiseanmeldung.de anmelden (digitale Einreiseanmeldung). Ausnahmen von der Anmeldepflicht sind hier zu finden.

Testung bei Einreise:
Ungeimpfte Personen benötigen bei Einreise in die Bundesrepublik Deutschland immer eine zusätzliche negative Testung.
Bei Einreise aus einem Hochrisikogebiet darf ein anerkannter Test höchstens 48 Stunden alt sein. Geimpfte und Genesene sowie Kinder unter zwölf Jahren sind von der Testpflicht befreit.
Bei Einreise aus einem Virusvariantengebiet darf ein anerkannter Test ebenfalls höchstens 48 Stunden alt sein. Die Testpflicht gilt auch für Geimpfte und Genesene. Kinder unter zwölf Jahren sind von der Testpflicht befreit.

Die Einstufung als Hochrisikogebiet erfolgt nur noch für solche Gebiete, in denen eine hohe Inzidenz in Bezug auf die Verbreitung von Varianten mit im Vergleich zur Omikron-Variante höheren Virulenz, also krankmachenden Eigenschaften besteht.

Bei Einreise aus Virusvariantengebieten gilt – vorbehaltlich sehr eng begrenzter Ausnahmen – ein Beförderungsverbot für den grenzüberschreitenden Personenverkehr per Zug, Bus, Schiff und Flug direkt aus diesen Ländern.

Für Passagiere im Flugverkehr, die an einem Flughafen in der Bundesrepublik Deutschland lediglich umsteigen, gilt die 3G-Nachweispflicht nach der Coronavirus-Einreiseverordnung.

Quarantäne:
Einreise aus Hochrisikogebiet:
Zehn Tage für Ungeimpfte, Verkürzung ist ab fünftem Tag mit negativem Test möglich. Bei Vorlage eines Nachweises ist für Genesene und vollständig Geimpfte keine Quarantäne erforderlich. Bei Personen zwischen sechs und zwölf Jahren endet die Quarantäne nach fünf Tagen oder bei Vorlage eines Testergebnisses auch früher. Kinder unter sechs Jahren sind von der Quarantänepflicht ausgenommen.
Einreise aus Virusvariantengebiet: 14 Tage, ein PCR-Test ist auch für vollständig Geimpfte und Genesene erforderlich. Der PCR-Test darf höchstens 48 Stunden alt sein. Ein "Freitesten" während der Quarantäne ist nicht möglich. Die Verkürzung ist möglich, wenn das Virusvariantengebiet während der Quarantänezeit heruntergestuft wird. Dann gelten die Quarantänebedingungen für die Einreise aus einem Hochrisikogebiet.

Aktuell vom RKI festgelegte internationale Risikogebiete